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Was ist eine Hurdle Rate?

Markiert in einer echten Finanzmeldung. Erklärt von Clicked.

Im Satz verwendet

The Daily Ledger · Markets

The private equity fund must clear its 8% hurdle rate before the general partners can collect performance fees.

Der Leser markierte ein Wort mitten im Artikel. Clicked hat den Finanzbegriff „hurdle rate“ verständlich aufgeschlüsselt:

In drei Stufen erklärt

Gleiche Fakten, anderer Vibe — Slang-Modus 😎

Die Clicked-Methode

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Overview

Die Hurdle Rate (Mindestrendite) ist die Rendite, die eine Investition mindestens versprechen muss, damit sie sich lohnt — die Latte, die sie überspringen muss. Unternehmen filtern damit Projekte: Alles unter der Latte wird abgelehnt. In Investmentfonds ist sie zudem die jährliche Mindestrendite, die der Fonds für die Anleger erwirtschaften muss, bevor die Manager ihren Anteil am Gewinn nehmen dürfen.
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Overview

Die Hurdle Rate ist die "über die Latte oder es wird nichts"-Zahl. Unternehmen lassen damit schwache Projekte an der Tür abblitzen, und Fondsmanager starren sie an, weil ihr Bonus auf der anderen Seite wohnt. Die Anleger essen die ersten 8% — der berühmte 20%-Anteil wacht erst über der Linie auf. 😎

Die Kurzfassung — oft reicht sie schon.

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Detail

Zuerst der Filter: Vor jeder Finanzierung legt ein Unternehmen eine Hurdle Rate fest — meist die eigenen Kapitalkosten plus Risikoaufschlag — und ein Projekt mit erwarteten 12% gegen eine 9%-Hürde kommt durch, während eines mit 7% abgelehnt wird, weil das Geld woanders mehr verdient. Riskantere Projekte bekommen höhere Latten. Der Fonds-Einsatz: Anleger geben Geld an Manager, die in jedem Fall eine kleine feste Gebühr verdienen, dazu den eigentlichen Preis — typischerweise 20% der Gewinne, das Carried Interest — der sich erst oberhalb der Hürde entriegelt, üblicherweise bei rund 8%. Viele Verträge enthalten eine "Catch-up"-Klausel: Ist die Hürde genommen, greifen die 20% auf einen größeren Teil des Gesamtgewinns, nicht nur aufs Stück über 8%. Beide Einsätze teilen eine Logik: Die Hürde markiert, was das Geld ohnehin verdienen könnte. Renditen unter dieser Linie zählen nicht als Leistung.
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Detail

Warum es die Latte gibt: Geld hat immer einen anderen Ort, also finanziert niemand ein 7%-Projekt, wenn woanders 9% zu holen sind. In der Fondswelt bringen langweilige Indexfonds etwa 8% und kosten fast nichts, also sagen die Anleger den Managern: Schlagt die langweilige Option, oder begnügt euch mit eurer kleinen fixen Gebühr, während die großen 20% verschlossen bleiben. Unter der Hürde hat der schicke Fonds nichts geleistet, was ein fauler Sonntag nicht auch geschafft hätte. Der Plot-Twist ist die "Catch-up"-Klausel: Hürde genommen, und der Anteil greift oft auf den gesamten Gewinn, nicht nur aufs Stück darüber. Weniger Mautstelle, mehr verschlossene Tür. Einmal auf, und das ganze Buffet steht offen. 😎

Mehr? Ein Klick geht tiefer.

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Analogy

Du verkaufst dein Haus, und eine Maklerin behauptet, sie hole mehr heraus als jeder andere, also baust du den Deal als Hürde: Das Haus ist mit einem Zu-verkaufen-Schild allein 500.000 $ wert, und sie verdient 20% nur auf das, was sie darüber hinaus herausholt. Verkauf zu 500.000 nach sechs Monaten Besichtigungen: null für sie; Verkauf zu 560.000: 20% der 60.000 extra. Ihr Gehalt existiert nur in der Zone, in der sie die Nichtstun-Option geschlagen hat.
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Analogy

Ein Barbesitzer bucht eine Band, die einen Umsatzanteil will, also setzt er Bedingungen: 200 $ fürs Kommen, plus 20% von allem über 1.000 $ — denn ein toter Dienstag ohne Band macht schon 1.000, und für Bier, das sowieso getrunken wird, zahlt er nicht extra. Füllen sie den Laden auf 2.500, nimmt die Band 200 $ plus ihren Anteil an 1.500; spielen sie vor sechs Leuten, gehen sie mit den nackten 200 heim. Das echte Geld existiert nur oberhalb der Linie, die der Laden ohne sie erreicht hätte.

Neues Konzept? Ein Alltagsbeispiel macht’s greifbar — neue Analogien auf Knopfdruck.

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Formale Definition — Derselbe Begriff, wie er sonst erklärt wird

Die Hurdle Rate bezeichnet die Mindestrendite, die eine Investition zur Genehmigung erreichen muss, beziehungsweise in Fondsstrukturen die Mindestrendite, im Private Equity üblicherweise etwa 8% per annum, die ein Fonds für seine Limited Partners erwirtschaften muss, bevor den General Partners Carried Interest zusteht. Strukturen werden als Hard oder Soft Hurdle klassifiziert, je nachdem, ob das Carried Interest ausschließlich auf die die Hürde übersteigenden Erträge oder, nach einer Catch-up-Regelung, auf den Gesamtgewinn Anwendung findet. Der Mechanismus richtet die Managervergütung an den Opportunitätskosten der Anleger aus.

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